Anti-Stotter-Training

Medien _ Neugier genügt – das Feature (WDR 5)

6. Juni 2017

«Stotterer werden oft ausgelacht, nachgeäfft oder als dumm angesehen. Rund 80.000 Menschen in Deutschland leiden unter Redeflussstörungen, fünf Mal mehr männliche als weibliche.

Das Institut der Kasseler Stotter-Therapie in Bad Emstal macht mit Betroffenen Intensiv-Trainings. Der Gründer der Einrichtung ist selbst starker Stotterer. Jugendliche und Erwachsene aus ganz Deutschland nehmen drei Wochen lang teil an computerunterstützten Lernprogrammen. Ab dem fünften Lebensjahr kann eine Redeflussstörung nicht mehr gänzlich behoben werden. Die Therapie verspricht keine Heilung. Doch sie stellt in Aussicht, unterfüttert durch Langzeitdaten, dass Betroffene eine bessere Kontrolle über ihr Sprechen erlangen, und dass sie sich Aktivitäten zutrauen, die ihnen vorher unmöglich waren – Vorträge halten, Fremde ansprechen, telefonieren, zum Beispiel.

Der Anti-Stotter-Kurs endet mit einem Alltagstraining. Die Teilnehmer gehen in die Kasseler Innenstadt und wenden die geübte Sprechtechnik an. Sie besuchen zum Beispiel eine Bäckerei und versuchen stressfrei fünf Dinkelbrötchen zu bestellen.»

Neugier genügt – Das Feature (WDR Podcast)

Quelle: Westdeutscher Rundfunk (WDR) _ Autorin: Anja Kempe

Thema: Stottern



Medienkonsum bei Kindern – mehr «digitale Fürsorge» angeraten

BLIKK Studie 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

29. Mai 2017

«Die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung stehen außer Frage. Doch die Digitalisierung ist nicht ohne Risiko, zumindest dann, wenn der Medienkonsum außer Kontrolle gerät: Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant – mittlerweile gehen Experten von etwa 600.000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Nutzern in Deutschland aus.

Mit der heute vorgestellten BLIKK-Medienstudie werden nun auch die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher. Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.»

Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

Quelle: Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Themen: Sprachentwicklung bei Kindern _ Frühkindliche Regulationsstörungen _ Sprachentwicklungsstörungen (SES) _ Zentral-auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (ZAVWS)



Atmen – der elementarste Akt des Lebens

Medien _ Neugier genügt – das Feature (WDR 5)

4. Mai 2017

«Frühling, Blütendüfte, frische Luft – der Mai bietet sich an, mal wieder richtig durchzuatmen, sich bewusst zu machen, wie die Luft ein- und ausströmt.

Die meiste Zeit des Tages oder des Lebens nehmen wir das eigene Atmen kaum wahr. Ein unwillkürlicher Akt, der sich ganz automatisch, wie von selbst erledigt. Normalzustand. Aber sobald etwas Außergewöhnliches passiert, schlägt sich das sofort im Atmen nieder. Wir werden atemlos, der Atem gerät ins Stocken, uns bleibt die Luft weg. Da können Ärger, Freude, Aufregung, Überraschung – eigentlich alle Gefühle im Spiel sein. In solchen Momenten wird uns der eigene Atem bewußt und zumeist versuchen wir dann auch, beruhigend auf ihn einzuwirken, etwas konzentriert ein- und auszuatmen, um die beruhigende Regelmäßigkeit wieder herzustellen und um wieder in Fluß zu kommen.

Ja, der Atem fließt, das ist auch so ein schönes Sprachbild für das Gefühl, als ströme die Luft wie eine Flüssigkeit durch Mund und Nase in die Lungenflügel. Manche spirituell angehauchten Menschen empfinden dies sogar als Strom des Lebens, mit dem sie die Lebendigkeit des ganzen Seins, des Universums in sich aufnehmen und in einem ununterbrochenen Austausch mit der Welt sind.»

Neugier genügt – Das Feature (WDR Podcast)

Quelle: Westdeutscher Rundfunk (WDR) _ Autorin: Lisa Laurenz

Themen: Stimme _ Stimm- und Sprechtraining _ Dysphonie (Stimmstörung)



Stimme: lässt sie sich verändern?

Medien _ Xenius (arte)

18. April 2017

«Sie ist unser wichtigstes Kommunikationsinstrument. Mit ihr bringen wir bewusst und unbewusst unsere Persönlichkeit und unseren Charakter zum Ausdruck. Was verrät die Stimme über uns? Und was kann man tun, wenn die Stimme nicht zur eigenen Identität passt? Xenius begleitet die 23-jährige Studentin Charlotte, die als Junge geboren wurde. Sie möchte als Frau wahrgenommen werden, doch die Hormonbehandlung, der sie sich unterzogen hat, konnte eines nicht zufriedenstellend verändern: ihre Stimme. Jetzt hat sie zwei Möglichkeiten, das zu ändern. Reicht eine Therapie? Oder ist vielleicht doch eine Operation nötig?

Die Xenius-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade lassen ihre Stimmen von Florian Glitza analysieren. Er ist Sprach- und Stimmenerkenner beim Landeskriminalamt Berlin. Als forensischer Phonetiker hat er schon an vielen Kriminalfällen mitgearbeitet. Wie die Studentin Charlotte besuchen auch die beiden Moderatoren eine Stimmtrainerin und lassen sich zeigen, wie sie das Potenzial ihrer Stimme besser entfalten können.»

Xenius (arte Mediathek)

Quelle: ZDF/arte _ Autorin: Christine Voges

Themen: Stimme _ Stimm- und Sprechtraining _ Dysphonie (Stimmstörung) _ Transidentität



Sicher schlucken – das Essen genießen, Schluckstörungen kompetent behandeln

Europäischer Tag der Sprachtherapie

6. März 2017

Europäischer Tag der Sprachtherapie 2017,  Poster

«Jeden Tag schlucken wir bis zu 2000 Mal: Beim Essen oder Trinken, wenn wir ein Bonbon lutschen, aber auch in Ruhephasen oder beim Schlafen. Fünf Hirnnerven und 50 Muskelpaare sind am Schluckvorgang beteiligt, der uns so selbstverständlich erscheint. Wenn wir uns allerdings verschlucken, und Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftröhre gerät, merken wir die Folge sofort: Der Körper schützt sich durch einen starken Hustenreflex.

Nach einem Schlaganfall, durch neurologische Erkrankungen oder bei Demenz kann es zu Schluckstörungen (Dysphagien) kommen. Die Patienten verschlucken sich häufig und müssen husten oder würgen. Gelangt Nahrung unbemerkt in die Luftröhre, weil der Hustenreflex fehlt, kann dies eine Lungenentzündung zur Folge haben. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern können Ess- und Fütterstörungen auftreten. Diese Kinder lehnen das Essen ab oder essen nur ganz ausgewählte Speisen. (...)»

Pressemitteilung des dbs zum Europäischen Tag der Sprachtherapie 2017 (PDF)

Quelle: Deutscher Bundesverband der akad. Sprachtherapeuten (dbs) e.V.

Themen: Frühkindliche Regulationsstörungen _ Dysphagie



Wir kleben Ihnen was!

Praxis _ K-Taping® in der Sprachtherapie

Februar 2017

K-Taping K-Tape Gesichter Mund Klebestreifen

Die K-Taping®-Therapie hat sich seit 1998 in Deutschland und international erfolgreich als Therapiemethode etabliert. Einen Anwendungsbereich stellt die Logopädie und Sprachtherapie dar. Hier wird sie zur Unterstützung der Muskulatur, zur Stabilisierung des Kiefers, bei Dysfunktionen als auch bei Fazialisparesen und zur Entstauung eingesetzt. Begleitend können Reha-Maßnahmen verbessert und verkürzt werden.

Beim K-Tape® (kinesiologisches Tape oder Kinesio-Tape) handelt es sich um ein speziell für therapeutische Zwecke weiterentwickeltes elastisches Klebeband aus Baumwolle, welches besonders hautverträglich und atmungsaktiv ist. Durch spezielle Anlegetechniken kann über die Haut Einfluss auf Muskeln, Bänder und Gelenke genommen werden.

Als zertifizierte K-Taping®-Therapeut/inn/en nutzen wir diese Methode bei unterschiedlichen Störungsbildern als Ergänzung und Erweiterung unseres Therapieangebotes.

Haben Sie Fragen? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne.