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Wie spricht mein Kind ? Elterninformation zur Sprachentwicklung
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Birgit Lange

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Tips und Möglichkeiten zur sprachlichen Förderung

Regeln für eine gute Kommunikation zwischen Erwachsenen und Kindern :

Einfühlungsvermögen zeigen

Reagieren Sie auf Aussagen oder sonstige Mitteilungen des Kindes und fragen Sie nach. Beispiel: .Ich will nicht in' s Bett" heißt vielleicht: "Ich habe Angst, wieder schlecht zu träumen" oder "Ich will noch ein bißchen mit Dir kuscheln" oder ähnliches.

Regeln und Verbote erklären

Sagen Sie dem Kind nicht einfach, was es tun oder lassen soll, sondern erklären Sie den Hintergrund dazu Beispiel: "Du bist böse und laut; geh' in dein Zimmer". Besser wäre: "Ich habe Kopfschmerzen, bitte stelle das Radio leiser". Unsinnige Befehle, Drohungen oder Kränkungen sollten vermieden werden.

Erfolgserlebnisse vermitteln

Suchen Sie die Stärken des Kindes und fördern Sie diese, denn Erfolgserlebnisse schaffen Selbstvertrauen.

Selbständigkeit fördern

Lassen Sie das Kind viel selber machen. Aussagen wie "dafür bist du noch zu klein" sollten vermieden werden. Besser eine Hilfestellung geben, jedoch auf keinen Fall das Kind überfordern.

Loben und anerkennen

Übertragen Sie dem Kind kleine Aufgaben und sparen Sie dabei nicht mit Lob; dadurch wächst das Selbstvertrauen.

Zeit nehmen

Zeigen Sie deutlich, dass Sie für das Kind da sind und es genug Zeit hat, etwas zu erzählen. Druck oder unnötige Stressfaktoren sollten vermieden werden.

Aussprechen lassen

Geben Sie dem Kind genug Zeit zum Sprechen und nehmen auch Sie sich selbst Zeit zum Aussprechen.

Sprachliches Vorbild darstellen

Vermeiden Sie unnötige Verniedlichungsformen wie z. B. "Lenachen gib mir das Löffelchen" als auch die "Babysprache" wie z. B. "du kannst dodo im Brumbrum machen".

 

Weitere Tipps

Melodie und Rhythmus bestimmen die Musik wie auch die Sprache. Lieder und Gedichte haben im Vergleich zur gesprochenen Sprache einen besonders deutlichen Rhythmus. Dadurch fördern sie die Sprachentwicklung von Kindern. Hinzu kommt, dass der Text sehr einprägsam ist und somit den Wortschatz erweitert und das Sprachgefühl verbessert

 

Sprachfördernde Möglichkeiten

Singen, Gedichte/Reime, Fingerspiele, Wort und Buchstabenspiele, Mundmotorische Übungen (bessere Artikulation durch Stärkung und Verbesserung der Beweglichkeit der Lippen, Wangen und Zunge).


Das von uns erstellte Faltblatt zu diesem Thema können Sie jederzeit in unserer Praxis erhalten.