Regeln für eine gute Kommunikation zwischen Erwachsenen
und Kindern :
Einfühlungsvermögen zeigen
Reagieren Sie auf Aussagen oder sonstige Mitteilungen des Kindes
und fragen Sie nach. Beispiel: .Ich will nicht in' s Bett" heißt
vielleicht: "Ich habe Angst, wieder schlecht zu träumen" oder "Ich
will noch ein bißchen mit Dir kuscheln" oder ähnliches.
Regeln und Verbote erklären
Sagen Sie dem Kind nicht einfach, was es tun oder lassen soll,
sondern erklären Sie den Hintergrund dazu Beispiel: "Du bist böse
und laut; geh' in dein Zimmer". Besser wäre: "Ich habe Kopfschmerzen,
bitte stelle das Radio leiser". Unsinnige Befehle, Drohungen oder
Kränkungen sollten vermieden werden.
Erfolgserlebnisse vermitteln
Suchen Sie die Stärken des Kindes und fördern Sie diese, denn Erfolgserlebnisse
schaffen Selbstvertrauen.
Selbständigkeit fördern
Lassen Sie das Kind viel selber machen. Aussagen wie "dafür bist
du noch zu klein" sollten vermieden werden. Besser eine Hilfestellung
geben, jedoch auf keinen Fall das Kind überfordern.
Loben und anerkennen
Übertragen Sie dem Kind kleine Aufgaben und sparen Sie dabei nicht
mit Lob; dadurch wächst das Selbstvertrauen.
Zeit nehmen
Zeigen Sie deutlich, dass Sie für das Kind da sind und es genug
Zeit hat, etwas zu erzählen. Druck oder unnötige Stressfaktoren
sollten vermieden werden.
Aussprechen lassen
Geben Sie dem Kind genug Zeit zum Sprechen und nehmen auch Sie
sich selbst Zeit zum Aussprechen.
Sprachliches Vorbild darstellen
Vermeiden Sie unnötige Verniedlichungsformen wie z. B. "Lenachen
gib mir das Löffelchen" als auch die "Babysprache" wie z. B. "du
kannst dodo im Brumbrum machen".
Weitere Tipps
Melodie und Rhythmus bestimmen die Musik wie auch die Sprache.
Lieder und Gedichte haben im Vergleich zur gesprochenen Sprache
einen besonders deutlichen Rhythmus. Dadurch fördern sie die Sprachentwicklung
von Kindern. Hinzu kommt, dass der Text sehr einprägsam ist und
somit den Wortschatz erweitert und das Sprachgefühl verbessert
Sprachfördernde Möglichkeiten
Singen, Gedichte/Reime, Fingerspiele, Wort und Buchstabenspiele,
Mundmotorische Übungen (bessere Artikulation durch Stärkung und
Verbesserung der Beweglichkeit der Lippen, Wangen und Zunge).
Das von uns erstellte Faltblatt zu diesem Thema
können Sie jederzeit in unserer Praxis erhalten. |