An dieser Stelle finden Sie einige der Krankheiten und Störungen,
die Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen mit herbeiführen
können, sowie Angaben über geeignete Beratungsstellen
:
| Allergien, Asthma, Ekzeme (Neurodermitis)
bei Kindern |
Allergien
kommen bei 15-20 % der Kinder und Jugendlichen vor. Die häufigsten
allergischen Krankheiten sind Asthma, Ekzem (Neurodermitis) und
Heuschnupfen. Diese Krankheiten sind für den kleinen Patienten
und seine Eltern besonders schwer zu bewältigen; frühzeitige
Erkennung und Behandlung ist entscheidend für das weitere Schicksal
des Patienten. Intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten verbessert
die Behandlungsmöglichkeiten.
Weitere Infos im Internet :
AAK-Arbeitsgemeinschaft
Allergiekrankes Kind
Allergie-Info
Die Arbeitsgemeinschaft nimmt sich der betroffenen Familien an.
Sie erstellt und versendet Broschüren, organisiert Informationsveranstaltungen
für die ganze Familie, Gesprächskreise und Seminare auch
für Jugendliche (und junge Erwachsene) und fördert Erfahrungsaustausch
und Aktivitäten in ihren derzeit ca. 300 Gesprächsgruppen
im gesamten Bundesgebiet (Adressen können in der Bundesgeschäftsstelle
angefordert werden). Die individuelle Beratung steht dabei im Vordergrund.
Es werden nicht nur die Familien in ihrer besonderen Problematik
gestützt, sondern es können auch Informationen. z. B.
zu Sport bei Asthma, Bauen und Einrichtungen für Allergiekranke,
Ernährung u.v.a.m. abgefragt werden.
Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK)
e.V.
Hauptstraße 29
35745 Herborn
Telefon : (02772) 9287-30
Telefax : (02772) 9287-48
Rund 1,2 Mio. Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden
an einer unaufhaltsam fortschreitenden Hirnleistungsschwäche,
deren häufigste Form die Alzheimersche Krankheit ist. Diese
macht es schwer, neue Erfahrungen aufzunehmen, Erinnerungen abzurufen,
sich räumlich und zeitlich zu orientieren oder sich in der
eigenen Umwelt selbständig zurechtzufinden.
Bisher gibt es noch keine ursächlich wirksame medizinische
Behandlung. Die Menschen, die von der Alzheimerschen Krankheit oder
ähnlichen Hirnleistungsschwächen - von Fachleuten Demenzerkrankungen
genannt - betroffen sind, können schon bald nach Auftreten
der ersten Symptome von der Hilfe anderer Menschen abhängig
werden.
Weitere Infos im Internet :
Alzheimer Forum
Alzheimer
Krankheit
Alzheimer
Geeignete stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen sind
noch unzureichend entwickelt. Etwa 90 % aller Betroffenen sind daher
ausschließlich auf Pflege durch ihre Angehörigen, meist
rund um die Uhr, angewiesen. An einigen Orten der Bundesrepublik
haben sich Selbsthilfegruppen, örtliche oder regionale Alzheimer
Gesellschaften gegründet. Der Bundesverband dieser Initiativen
ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Diese will insbesondere
- Verständnis für die Krankheit fördern sowie gesundheits-
und sozialpolitische Initiativen anregen
- Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung und die Selbsthilfefähigkeit
verbessern
- Zusammenkünfte und Fachtagungen durchführen
- die wissenschaftliche Forschung unterstützen
- neue Betreuungsformen entwickeln und erproben
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.
Büchsenstraße 34/36
70174 Stuttgart
Telefon : (0711) 2268598
Telefax : (0711) 2268519
In
der Bundesrepublik Deutschland leben etwa 350.000 Aphasiker. Jährlich
sind etwa 80.000 Menschen neu von einer Aphasie betroffen. Aphasie
ist eine Sprachstörung, die nach einer Schädigung des
Gehirns durch einen Unfall, eine Erkrankung oder - wie in den meisten
Fällen - durch einen Schlaganfall entsteht. Aphasiker sind
nicht geistig behindert. Von einer Aphasie betroffene Menschen haben
Schwierigkeiten beim Sprechen, Lesen, Schreiben und oft auch Rechnen.
Diese Beeinträchtigungen sind individuell unterschiedlich stark
ausgeprägt. Zusätzlich entstehen für Aphasiker extreme
psychische und psychosoziale Probleme, da die Verständigung
mit der Umwelt stark beeinträchtigt ist.
Mehr Information zum Thema :
Störungsbild Aphasie
Ratgeber : Hilfe bei
Aphasie
Weitere Infos im Internet :
Aphasie-Syndrome
Der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.
V. vertritt die Interessen der Betroffenen und Angehörigen
und trägt dazu bei. auf die bisher noch zu wenig bekannten
Probleme von Aphasikern aufmerksam zu machen. Es existieren inzwischen
in Deutschland über 190 Selbsthilfegruppen, die wertvolle Hilfe
für Betroffene und ihre Angehörigen leisten. 1989 wurde
das Aphasiker -Zentrum Unterfranken in Würzburg gegründet,
1991 ein zweites Zentrum in Meiningen/Thüringen. Aphasiker-Zentren
sind ambulante Beratungs und Begegnungsstätten für Betroffene
und deren Angehörige. Die erfolgreiche Arbeit der bereits existierenden
Zentren spricht für eine bundesweite Etablierung ähnlicher
Einrichtungen.
Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.
V.
Oberthürstr. 11 a
97070 Würzburg
Telefon : (0931) 573749
Telefax : (0931) 573141
Aphasiker-Zentrum Unterfranken
Theaterstraße 8
97070 Würzburg
Telefon : (0931) 58899
Telefax : (0931) 58865
Aphasiker-Zentrum Thüringen
Am Markt 5
98617 Meiningen
Telefon und Telefax : (03693) 43549
Autistische
Kinder leiden an einer gestörten Wahrnehmung ihrer Umwelt Das
bedeutet, das Kind nimmt mit intakten Sinnesorganen die zahlreichen
Reize aus der Umwelt zwar auf, kann sie aber nicht folgerichtig
verarbeiten.
Dadurch entwickeln sich schwerwiegende Verhaltensauffälligkeiten,
die unbedingt rechtzeitig erkannt und durch gezielte therapeutische
und pädagogische Maßnahmen behandelt werden müssen.
Weitere Infos im Internet : Krankheitsbild
Autismus
Da diese Behinderung (auch vielen Ärzten) noch nicht ausreichend
bekannt ist, sieht der Bundesverband seine Aufgaben u.a. in folgenden
Bereichen:
- Aufklärung der Öffentlichkeit
- Zusammenschluß betroffener Eltern
- Organisation von Fachtagungen
- Veröffentlichung von Fachliteratur
Bundesverband Hilfe für das autistische Kind
Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen e. V
Bebelallee 141
22297 Hamburg
Telefon : (040) 5115604
Telefax : (040) 5110813
Menschen
mit geistiger Behinderung sind durch eine Chromosomenveränderung
oder eine Schädigung ihres Gehirns zu einem frühen Zeitpunkt
ihrer Entwicklung, oft vor oder während der Geburt, vor allem
in ihren intellektuellen Fähigkeiten beeinträchtigt. Wie
andere auch können sie lernen, sich wohlzufühlen, andere
Menschen liebzuhaben, Freude zu empfinden und weiterzugeben. Die
Behinderung betrifft somit einen Teil, aber nicht alle Wesenszüge
einer Persönlichkeit. In Deutschland leben rund 420.000 Kinder,
Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung.
Um so selbstbestimmt und so normal wie möglich leben zu können,
brauchen Menschen mit geistiger Behinderung besondere Hilfen. Dafür
hält die Lebenshilfe eine Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten
bereit, z. B.:
- Frühförderstellen
- Familienentlastende Dienste und Beratungsstellen .Kindergärten
und Schulen
- Wohn und Werkstätten
- Freizeit und Weiterbildungsangebote
Zur Bundesvereinigung Lebenshilfe für geistig Behinderte gehören
16 Landesverbände und 540 örtliche Vereinigungen mit über
120.000 Mitgliedern.
Bundesvereinigung Lebenshilfe für geistig Behinderte e.
V.
Raiffeisenstraße 18,
35043 Marburg
Telefon : (06421) 491-0
Telefax : (06421) 491167
| Gehörlose, Schwerhörige
und Ertaubte |
In
der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 16 Mio. Menschen, die wegen
ihres mehr oder weniger stark beeinträchtigten Hörvermögens
in ihrer Kommunikation mit ihren Mitmenschen behindert sind. Davon
sind ca. 80.000 Menschen gehörlos und weitere ca. 80.000 bis
100.000 sind so hochgradig schwerhörig oder ertaubt, daß
ihnen eine Verständigung allein über das Gehör auch
mit Hilfe von Hörgeräten kaum möglich ist.
Die im Jahr 1962 gegründete Deutsche Gesellschaft zur Förderung
der Gehörlosen und Schwerhörigen e. V. (DG) ist der Dachverband
für zwölf bundesweite Vereine, die sich um das Wohl der
gehÖrlosen, schwerhörigen, ertaubten und taubblinden Menschen
bemühen. Zu ihren Aufgaben und Zielen gehören:
- Vertretung gemeinsamer Interessen und Anliegen der Mitgliedsverbände
- Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Koordinierung der
gemeinsamen Arbeit der Mitgliedsverbände
- Einflussnahme auf die den Kreis der Gehörlosen, Schwerhörigen
und Ertaubten betreffende Gesetzgebung
- Aufklärung der Öffentlichkeit über die besonderen
Lebensbedingungen von gehörlosen, schwerhörigen, ertaubten
und taubblinden Menschen
- Einrichtung von Bildungs-, Fortbildungs-, Habilitations und
Rehabilitationsreinrichtungen
- Herausgabe geeigneter Schriften z. B. Vierteljahreszeitschrift
"hörgeschädigte Kinder" und Texte zur gleichnamigen
wöchentlichen Fernsehsendung "SEHEN STATT HÖREN"
Deutsche Gesellschaft zur Förderung
der Gehörlosen und Schwerhörigen e. V.
Niemöllerallee 18
81739 München
Telefon/Schreibtel. : (089) 67920248
Telefax : (089) 67920249
Aufgaben und Ziele des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V. (DGB) vertritt die Interessen
der ca. 80.000 Gehörlosen in der Bundesrepublik Deutschland.
Besondere ihm durch seine Satzung zugewiesene Aufgaben sind u. a.
die Wahrnehmung der sozialpolitischen, kulturellen und beruflichen
Interessen aller Gehörlosen Deutschlands und die Vertretung
der Gehörlosen bei der Bundesregierung.
Weiterhin versteht sich der DGB als Sprecher aller Gehörlosen
und wendet sich mit ihnen gemeinsam gegen Diskriminierung und schädigende
Erscheinungen in ihren täglichen Lebensbereichen. Einen besonderen
Aspekt in der Verbandsarbeit des DGB stellt der Austauschprozess
von Erfahrungen mit den ihm angeschlossenen Organisationen auf allen
Gebieten des Gehörlosenwesens dar. Der Deutsche Gehörlosen-Bund
setzt sich für die gesellschaftliche und politische Anerkennung
der Gebärdensprache sowie deren Erforschung ein; er engagiert
sich für die Aus und Fortbildung von GebärdensprachdolmetscherInnen
und deren Finanzierung. Besondere Anliegen sind darüber hinaus,
daß immer mehr Gehörlose auch in pädagogischen,
sozialpädagogischen, medizinischen und politischen Bereichen
in eigener Sache tätig werden können. Der Einsatz für
eine Verbesserung des allgemeinen Beratungsangebotes für mehrfachbehinderte
Gehörlose und nicht zuletzt für gehörlose Senioren
sind weitere wichtige Tätigkeitsfelder des DGB.
Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
Paradeplatz 3
24768 Rendsburg
S/Telefon : (04331) 5897-22/51
Telefax : (04331) 5897-45
In Deutschland bestehen flächendeckend örtliche und überörtliche
Selbsthilfegruppen der Kehlkopflosen, die im Bundesverband der Kehlkopflosen
organisiert sind. Darüber hinaus gibt es auch eine Europäische
Conföderation der Laryngektomierten (CEL) und einen Weltverband
der Kehlkopflosen. Die Ziele der Selbsthilfegruppen der Kehlkopflosen
sind in der Satzung des Bundesverbandes wie folgt beschrieben:
- Förderung aller Maßnahmen zur stimmlichen, medizinischen
und sozialen Rehabilitation Kehlkopfloser.
- Pflege des Erfahrungsaustausches seiner Mitglieder und deren
Angehörigen in der Absicht, gleichartige Bestrebungen zu
koordinieren und gemeinsame Aktionen durchzuführen.
- Unterrichtung der gesetzgebenden Organe und Behörden über
die Probleme der Kehlkopflosen sowie Anregung von Verbesserungen.
- Zusammenarbeit mit allen öffentlichen, privaten und wissenschaftlichen
Organisationen ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler
Ebene.
- Vertretung der Anliegen der Kehlkopflosen in der Öffentlichkeit
zur Stärkung und Pflege der sozialen Verantwortung in der
Bevölkerung.
Bundesverband der Kehlkopflosen e. V.
Obererle 65
45897 Gelsenkirchen
Telefon: (0209) 592282
Telefax: (0209) 597748
Legastheniker lernen Lesen und Schreiben unter erschwerten Bedingungen,
obwohl eine ausreichende Intelligenz und manchmal sehr gute Begabungen
vorhanden sind. Legastheniker sind oft ein Leben lang aufgrund eingeschränkter
Lesefähigkeit und mangelhafter Rechtschreibung in der persönlichen
und sozialen Entwicklung benachteiligt. In vielen Fällen kann
die Legasthenie durch gezielten Unterricht oder eine fachgerechte
Behandlung wesentlich gemildert, in seltenen Fällen vollständig
überwunden werden. Die Hilfen sind um so erfolgreicher, je
früher die Legasthenie erkannt wird.
Der Übergang in eine Sonderschule für allgemein Lernbehinderte
stellt in diesen Fällen dagegen keine Hilfe, sondern eine zusätzliche,
massive psychische Belastung dar.
Bundesverband Legasthenie e. V. Geschäftsstelle
Königstraße 32
30175 Hannover
Telefon : (0511) 318738
Telefax: : (0511) 318739
Mehr
als 500000 Kinder und Jugendliche gelten in der Bundes republik
Deutschland als "lernbehindert". Das heißt z.B.
für den schulischen Bereich. sie sind in ihrem Lernverhalten
und in ihren Lernmöglichkeiten so schwerwiegend, umfänglich
und langandauernd beeinträchtigt, daß vier Prozent eines
Jahrgangs unter den Bedingungen allgemeiner Schulen nicht ausreichend
gefördert werden können.
Die Lernbehinderung im engeren Sinne ist ein Intelligenzschaden
aufgrund einer hirnorganischen Schädigung. Ein sehr großer
Teil der Menschen mit Lernbehinderungen hat aber eine normale Intelligenz
und ist nur durch ungünstige soziale Verhältnisse oder
durch längere Krankheit beeinträchtigt. Durch Frühbetreuung
und optimale schulische Förderung kann das Leistungsvermögen
angehoben, durch berufsfördernde und soziale Eingliederungsmaßnahmen
eine weitgehende berufliche und gesellschaftliche Eingliederung
erreicht werden.
Weitere Infos im Internet : Lernbehinderung
als Stigma
LERNEN FÖRDERN
Bundesverband zur Förderung Lernbehinderter e.V.
Rolandstraße 61
50677 Köln
Telefon : (0221) 380666
Telefax : (0221) 385954
| Lippen-, Kiefer-, Gaumen und
Segelspaltenträger |
Die
in den ersten Wochen der Schwangerschaft entstehenden Fehlbildungen
zählen zu den häufigsten überhaupt und haben vielfach
- je nach Ausprägung - eine Störung der Atmung und der
Nahrungsaufnahme und eine Beeinträchtigung der Gesichtsmimik,
des Gehörs und der Sprechentwicklung zur Folge.
Bei frühzeitiger Diagnose und daran orientierten rechtzeitigen
Behandlungsschritten können jedoch entsprechend ausgebildete
Fachärzte heute bereits in den ersten Lebensjahren optimale
Ergebnisse erzielen. Die bundesweit tätigen Kontaktpersonen
und -gruppen leisten mit vielfältigem Informationsmaterial
Aufklärungs und Beratungsarbeit und bemühen sich um die
notwendige Behandlung und Betreuung im medizinischen wie psychosozialen
Bereich.
Die Wolfgang Rosenthal Gesellschaft e. V. ist eine Selbsthilfevereinigung
für Menschen mit Lippen-, Kiefer-, Gaumen-, Segelfehlbildungen
und vertritt ihre Interessen seit der Gründung im Jahre 1981.
Selbsthilfevereinigung
für Lippen-Gaumen-Fehlbildungen e. V
Wolfgang Rosenthal Gesellschaft
Donaustraße 6,
35625 Hüttenberg
Telefon/Telefax (06403) 5575
Wenn der Löffel zitternd zum Mund geführt wird oder ein
Mensch in unserer Umgebung fällt durch eine plötzliche
Verlangsamung in den täglichen Verrichtungen auf; wenn er dazu
noch leiser spricht, seine Schrift immer kleiner wird und neben
Gleichgewichtsstörungen auch noch Situationen hinzukommen,
in denen er wie angewurzelt stehenbleibt und sein Blick scheinbar
starr ins Leere schaut, dann können dieses die ersten Anzeichen
von Morbus Parkinson sein,
Erfahrene Neurologen sind der Meinung, daß diese chronische
Krankheit aber schon ca. 5-6 Jahre vor den ersten erkennbaren Symptomen
vorhanden ist. Erst wenn der Abbau des körpereigenen Dopamins
schon bis zu etwa 70 % fortgeschritten ist, treten die ersten äußeren
Anzeichen prägnant hervor. Die Überträgersubstanz
Dopamin wird durch eine Stoffwechselstörung des zentralen Nervensystems
nicht mehr ausreichend produziert.
Der Patient fühlt sich dann von seiner Umwelt oft missverstanden.
Man fragt ihn häufig ob er Alkoholprobleme habe und durch die
ständig wechselnden Krankheitsumstände erscheinen die
Betroffenen einem nicht informierten Mitbürger als Hypochonder.
Weitere Infos im Internet :
Parkinsonsche
Krankheit
Parkinson
Parkinson-Krankheit
(Schüttellähmung, Paralysis agitans)
Die deutsche Parkinson Vereinigung ist eine ständig wachsende
soziale Vereinigung mit derzeit 260 Regionalgruppen und Kontaktstellen
in sämtlichen Bundesländern. Die Regionalgruppen und Kontaktstellen
vor Ort betreuen die Patienten und ihre Angehörigen in Selbsthilfegruppen.
Hier wird noch nach dem klassischen Motto "Hilfe zur Selbsthilfe"
gearbeitet. Neben Gruppengymnastik werden Arztvorträge, Gesprächskreise,
gemeinsame Fahrten und der Austausch von gegenseitiger Hilfe angeboten.
Deutsche Parkinson Vereinigung - Bundesverband - e.V.
Moselstraße 31
41464 Neuss
Telefon : (02131) 41016/7
Telefax : (02131) 45445
Nach einer Studie des Deutschen Grünen Kreuzes aus dem Jahre
1985 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland ca. 14 Millionen
Hörgeschädigte. Hierbei sind Hörschäden aller
Art erfasst. Alarmierend ist, daß diese Zahl ständig
zunimmt.
Der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. (DSB) vertritt als bundesweit
arbeitender Interessenverband die Belange schwerhöriger und
ertaubter Menschen in sozialer, medizinischer, technischer und rechtlicher
Hinsicht. Seine satzungsmäßige Aufgabenstellung sieht
deshalb u. a. folgende Schwerpunkte vor.
- Aufklärung der Öffentlichkeit über Schwerhörigkeit
und Ertaubung,
- Unterstützung gemeinnütziger und rehabilitativer Einrichtungen
zum Wohle der Schwerhörigen und Ertaubten.
- Interessenvertretung im technischen Bereich, z. B. bei baulichen
Maßnahmen, Einflußnahme auf hörbehindertengerechte
Ausstattung (Kirchen, Konferenzsäle, Schulen, Hochschulen
usw.) oder bei der Entwicklung von Hörhilfen,
- Interessenwahrnehmung im sozialen und rechtlichen Bereich,
- Einflussnahme im Bereich der Gesetzgebung,
- Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Hörbehindertenverbänden
zwecks Erfahrungsaustausch zum Wohle der Schwerhörigen und
Ertaubten.
Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB)
Bundesverband der Schwerhörigen und Ertaubten
Schiffbauerdamm 13
10117 Berlin
Telefon : (030) 2807877
Telefax : (030) 2832980
Leidet ein Patient unter Tinnitus, nimmt er einen Ton oder ein
Geräusch wahr, das objektiv nicht existiert. Diese Töne
oder Geräusche sind von anderen Personen also nicht zu hören.
Tinnitus kann in jedem Lebensalter vorkommen:
- In Deutschland sind etwa acht Prozent aller Erwachsenen betroffen.
- Durch die stetig zunehmende Lärmbelastung (z. B. in Diskotheken)
nimmt aber die Häufigkeit bereits im jugendlichen Alter zu.
So sind über fünf Prozent der Jugendlichen und jungen
Erwachsenen bis zum 29. Lebensjahr von Tinnitus betroffen.
Weitere Infos im Internet :
http://www.angio.de/patinfo/tinnitus.htm
http://www.netdoktor.de/krankheiten/Fakta/ohrensausen.htm
Die 1986 gegründete Deutsche Tinnitus-Liga e.V. sieht sich
hier in einer gesellschaftspolitischen Verantwortung. Sie will diese
Diskriminierung, auch im sozialen Bereich, beseitigen, teils durch
Informationsvermittlung, teils als Lobby. Für die Mitbetroffenen
will sie gemeinsam mit ihren 13000 Mitgliedern, 60 örtlichen
Tinnitus-Gruppen, einem Netz von 90 Telefon-Partnern, ihrer Zeitung
"Tinnitus-Forum" und 500 ärztlichen und nichtärztlichen
Therapeuten optimale Hilfsmöglichkeiten schaffen.
Deutsche Tinnitus-Liga e.V.
Postfach 349
42353 Wuppertal
Telefon. (0202) 2465221
Telefax (0202) 4670932
Wir sind Eltern nahrungsmittelempfindlicher und dadurch hyperaktiver
Kinder. Unsere Kinder sind. unkonzentriert, aggressiv, depressiv,
schlafgestört, überängstlich, motorisch gestört,
Zappelphillip, Klassenkasper, Chaoten, Nervensägen. Wir versuchen
unseren Kindern durch eine gezielte Ernährungsumstellung zu
helfen, durch möglichst naturbelassene, vitamin- und mineralstoffreiche
Kost, Verzicht auf Zusatzstoffe, Konserven, Fertigprodukte usw.
Unsere Kinder werden fröhlicher, ruhiger, ansprechbar, leistungsfähiger
durch mehr Konzentration.
Wir wollen anderen Eltern den "Einstieg" in die Ernährungsumstellung
erleichtem, denn gemeinsam geht es besser. Wir wünschen uns
mehr Aufgeschlossenheit und Hilfe von seiten der Schulmedizin und
für unsere Kinder mehr Verständnis und Unterstützung
durch Kindergarten, Schule und Gesellschaft.
Arbeitskreis Überaktives Kind e.V.
Dieterichsstraße 9
30159 Hannover
Telefon. (051 I ) 3632729
Telefax. (0511 ) 3632772
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