Home Das Praxisteam Hier sind wir ! Störungsbilder und Therapien Kontaktadressen Aktuelles Kontakt
Verursachende Krankheiten

Birgit Lange

Krankheiten A-Z
Allergien, Asthma, Ekzeme (Neurodermitis) bei Kindern
Alzheimersche Krankheit
Aphasie
Autismus
Geistige Behinderung
Gehörlose, Schwerhörige und Ertaubte
Kehlkopflose
Legasthenie
Lernbehinderung
Lippen-, Kiefer-, Gaumen und Segelspaltenträger
Parkinson
Schwerhörige
Stottern
Tinnitus
Überaktive Kinder

Ergänzende Themen
Selbsthilfegruppen
Elternratgeber
Hilfe bei Aphasie

 

An dieser Stelle finden Sie einige der Krankheiten und Störungen, die Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen mit herbeiführen können, sowie Angaben über geeignete Beratungsstellen :

Allergien, Asthma, Ekzeme (Neurodermitis) bei Kindern

Allergien kommen bei 15-20 % der Kinder und Jugendlichen vor. Die häufigsten allergischen Krankheiten sind Asthma, Ekzem (Neurodermitis) und Heuschnupfen. Diese Krankheiten sind für den kleinen Patienten und seine Eltern besonders schwer zu bewältigen; frühzeitige Erkennung und Behandlung ist entscheidend für das weitere Schicksal des Patienten. Intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten verbessert die Behandlungsmöglichkeiten.

Weitere Infos im Internet :
AAK-Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Allergie-Info

Die Arbeitsgemeinschaft nimmt sich der betroffenen Familien an. Sie erstellt und versendet Broschüren, organisiert Informationsveranstaltungen für die ganze Familie, Gesprächskreise und Seminare auch für Jugendliche (und junge Erwachsene) und fördert Erfahrungsaustausch und Aktivitäten in ihren derzeit ca. 300 Gesprächsgruppen im gesamten Bundesgebiet (Adressen können in der Bundesgeschäftsstelle angefordert werden). Die individuelle Beratung steht dabei im Vordergrund. Es werden nicht nur die Familien in ihrer besonderen Problematik gestützt, sondern es können auch Informationen. z. B. zu Sport bei Asthma, Bauen und Einrichtungen für Allergiekranke, Ernährung u.v.a.m. abgefragt werden.

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e.V.

Hauptstraße 29
35745 Herborn

Telefon : (02772) 9287-30
Telefax : (02772) 9287-48

Alzheimersche Krankheit

Rund 1,2 Mio. Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an einer unaufhaltsam fortschreitenden Hirnleistungsschwäche, deren häufigste Form die Alzheimersche Krankheit ist. Diese macht es schwer, neue Erfahrungen aufzunehmen, Erinnerungen abzurufen, sich räumlich und zeitlich zu orientieren oder sich in der eigenen Umwelt selbständig zurechtzufinden.

Bisher gibt es noch keine ursächlich wirksame medizinische Behandlung. Die Menschen, die von der Alzheimerschen Krankheit oder ähnlichen Hirnleistungsschwächen - von Fachleuten Demenzerkrankungen genannt - betroffen sind, können schon bald nach Auftreten der ersten Symptome von der Hilfe anderer Menschen abhängig werden.

Weitere Infos im Internet :
Alzheimer Forum
Alzheimer Krankheit
Alzheimer

Geeignete stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen sind noch unzureichend entwickelt. Etwa 90 % aller Betroffenen sind daher ausschließlich auf Pflege durch ihre Angehörigen, meist rund um die Uhr, angewiesen. An einigen Orten der Bundesrepublik haben sich Selbsthilfegruppen, örtliche oder regionale Alzheimer Gesellschaften gegründet. Der Bundesverband dieser Initiativen ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Diese will insbesondere

  • Verständnis für die Krankheit fördern sowie gesundheits- und sozialpolitische Initiativen anregen
  • Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung und die Selbsthilfefähigkeit verbessern
  • Zusammenkünfte und Fachtagungen durchführen
  • die wissenschaftliche Forschung unterstützen
  • neue Betreuungsformen entwickeln und erproben

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.
Büchsenstraße 34/36
70174 Stuttgart

Telefon : (0711) 2268598
Telefax : (0711) 2268519

Aphasie

In der Bundesrepublik Deutschland leben etwa 350.000 Aphasiker. Jährlich sind etwa 80.000 Menschen neu von einer Aphasie betroffen. Aphasie ist eine Sprachstörung, die nach einer Schädigung des Gehirns durch einen Unfall, eine Erkrankung oder - wie in den meisten Fällen - durch einen Schlaganfall entsteht. Aphasiker sind nicht geistig behindert. Von einer Aphasie betroffene Menschen haben Schwierigkeiten beim Sprechen, Lesen, Schreiben und oft auch Rechnen. Diese Beeinträchtigungen sind individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Zusätzlich entstehen für Aphasiker extreme psychische und psychosoziale Probleme, da die Verständigung mit der Umwelt stark beeinträchtigt ist.

Mehr Information zum Thema :
Störungsbild Aphasie
Ratgeber : Hilfe bei Aphasie

Weitere Infos im Internet :
Aphasie-Syndrome

Der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V. vertritt die Interessen der Betroffenen und Angehörigen und trägt dazu bei. auf die bisher noch zu wenig bekannten Probleme von Aphasikern aufmerksam zu machen. Es existieren inzwischen in Deutschland über 190 Selbsthilfegruppen, die wertvolle Hilfe für Betroffene und ihre Angehörigen leisten. 1989 wurde das Aphasiker -Zentrum Unterfranken in Würzburg gegründet, 1991 ein zweites Zentrum in Meiningen/Thüringen. Aphasiker-Zentren sind ambulante Beratungs und Begegnungsstätten für Betroffene und deren Angehörige. Die erfolgreiche Arbeit der bereits existierenden Zentren spricht für eine bundesweite Etablierung ähnlicher Einrichtungen.

Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V.
Oberthürstr. 11 a
97070 Würzburg

Telefon : (0931) 573749
Telefax : (0931) 573141

Aphasiker-Zentrum Unterfranken
Theaterstraße 8
97070 Würzburg

Telefon : (0931) 58899
Telefax : (0931) 58865

Aphasiker-Zentrum Thüringen
Am Markt 5
98617 Meiningen

Telefon und Telefax : (03693) 43549

Autismus

Autistische Kinder leiden an einer gestörten Wahrnehmung ihrer Umwelt Das bedeutet, das Kind nimmt mit intakten Sinnesorganen die zahlreichen Reize aus der Umwelt zwar auf, kann sie aber nicht folgerichtig verarbeiten.

Dadurch entwickeln sich schwerwiegende Verhaltensauffälligkeiten, die unbedingt rechtzeitig erkannt und durch gezielte therapeutische und pädagogische Maßnahmen behandelt werden müssen.

Weitere Infos im Internet : Krankheitsbild Autismus

Da diese Behinderung (auch vielen Ärzten) noch nicht ausreichend bekannt ist, sieht der Bundesverband seine Aufgaben u.a. in folgenden Bereichen:

  • Aufklärung der Öffentlichkeit
  • Zusammenschluß betroffener Eltern
  • Organisation von Fachtagungen
  • Veröffentlichung von Fachliteratur

Bundesverband Hilfe für das autistische Kind
Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen e. V

Bebelallee 141
22297 Hamburg

Telefon : (040) 5115604
Telefax : (040) 5110813

Geistige Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung sind durch eine Chromosomenveränderung oder eine Schädigung ihres Gehirns zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Entwicklung, oft vor oder während der Geburt, vor allem in ihren intellektuellen Fähigkeiten beeinträchtigt. Wie andere auch können sie lernen, sich wohlzufühlen, andere Menschen liebzuhaben, Freude zu empfinden und weiterzugeben. Die Behinderung betrifft somit einen Teil, aber nicht alle Wesenszüge einer Persönlichkeit. In Deutschland leben rund 420.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung.

Um so selbstbestimmt und so normal wie möglich leben zu können, brauchen Menschen mit geistiger Behinderung besondere Hilfen. Dafür hält die Lebenshilfe eine Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten bereit, z. B.:

  • Frühförderstellen
  • Familienentlastende Dienste und Beratungsstellen .Kindergärten und Schulen
  • Wohn und Werkstätten
  • Freizeit und Weiterbildungsangebote

Zur Bundesvereinigung Lebenshilfe für geistig Behinderte gehören 16 Landesverbände und 540 örtliche Vereinigungen mit über 120.000 Mitgliedern.

Bundesvereinigung Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V.
Raiffeisenstraße 18,
35043 Marburg

Telefon : (06421) 491-0
Telefax : (06421) 491167

Gehörlose, Schwerhörige und Ertaubte

In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 16 Mio. Menschen, die wegen ihres mehr oder weniger stark beeinträchtigten Hörvermögens in ihrer Kommunikation mit ihren Mitmenschen behindert sind. Davon sind ca. 80.000 Menschen gehörlos und weitere ca. 80.000 bis 100.000 sind so hochgradig schwerhörig oder ertaubt, daß ihnen eine Verständigung allein über das Gehör auch mit Hilfe von Hörgeräten kaum möglich ist.

Die im Jahr 1962 gegründete Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e. V. (DG) ist der Dachverband für zwölf bundesweite Vereine, die sich um das Wohl der gehÖrlosen, schwerhörigen, ertaubten und taubblinden Menschen bemühen. Zu ihren Aufgaben und Zielen gehören:

  • Vertretung gemeinsamer Interessen und Anliegen der Mitgliedsverbände
  • Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Koordinierung der gemeinsamen Arbeit der Mitgliedsverbände
  • Einflussnahme auf die den Kreis der Gehörlosen, Schwerhörigen und Ertaubten betreffende Gesetzgebung
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über die besonderen Lebensbedingungen von gehörlosen, schwerhörigen, ertaubten und taubblinden Menschen
  • Einrichtung von Bildungs-, Fortbildungs-, Habilitations und Rehabilitationsreinrichtungen
  • Herausgabe geeigneter Schriften z. B. Vierteljahreszeitschrift "hörgeschädigte Kinder" und Texte zur gleichnamigen wöchentlichen Fernsehsendung "SEHEN STATT HÖREN"

Deutsche Gesellschaft zur Förderung
der Gehörlosen und Schwerhörigen e. V.

Niemöllerallee 18
81739 München

Telefon/Schreibtel. : (089) 67920248
Telefax : (089) 67920249

Aufgaben und Ziele des Deutschen Gehörlosen-Bundes

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V. (DGB) vertritt die Interessen der ca. 80.000 Gehörlosen in der Bundesrepublik Deutschland. Besondere ihm durch seine Satzung zugewiesene Aufgaben sind u. a. die Wahrnehmung der sozialpolitischen, kulturellen und beruflichen Interessen aller Gehörlosen Deutschlands und die Vertretung der Gehörlosen bei der Bundesregierung.

Weiterhin versteht sich der DGB als Sprecher aller Gehörlosen und wendet sich mit ihnen gemeinsam gegen Diskriminierung und schädigende Erscheinungen in ihren täglichen Lebensbereichen. Einen besonderen Aspekt in der Verbandsarbeit des DGB stellt der Austauschprozess von Erfahrungen mit den ihm angeschlossenen Organisationen auf allen Gebieten des Gehörlosenwesens dar. Der Deutsche Gehörlosen-Bund setzt sich für die gesellschaftliche und politische Anerkennung der Gebärdensprache sowie deren Erforschung ein; er engagiert sich für die Aus und Fortbildung von GebärdensprachdolmetscherInnen und deren Finanzierung. Besondere Anliegen sind darüber hinaus, daß immer mehr Gehörlose auch in pädagogischen, sozialpädagogischen, medizinischen und politischen Bereichen in eigener Sache tätig werden können. Der Einsatz für eine Verbesserung des allgemeinen Beratungsangebotes für mehrfachbehinderte Gehörlose und nicht zuletzt für gehörlose Senioren sind weitere wichtige Tätigkeitsfelder des DGB.

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
Paradeplatz 3
24768 Rendsburg

S/Telefon : (04331) 5897-22/51
Telefax : (04331) 5897-45

Kehlkopflose

In Deutschland bestehen flächendeckend örtliche und überörtliche Selbsthilfegruppen der Kehlkopflosen, die im Bundesverband der Kehlkopflosen organisiert sind. Darüber hinaus gibt es auch eine Europäische Conföderation der Laryngektomierten (CEL) und einen Weltverband der Kehlkopflosen. Die Ziele der Selbsthilfegruppen der Kehlkopflosen sind in der Satzung des Bundesverbandes wie folgt beschrieben:

  1. Förderung aller Maßnahmen zur stimmlichen, medizinischen und sozialen Rehabilitation Kehlkopfloser.
  2. Pflege des Erfahrungsaustausches seiner Mitglieder und deren Angehörigen in der Absicht, gleichartige Bestrebungen zu koordinieren und gemeinsame Aktionen durchzuführen.
  3. Unterrichtung der gesetzgebenden Organe und Behörden über die Probleme der Kehlkopflosen sowie Anregung von Verbesserungen.
  4. Zusammenarbeit mit allen öffentlichen, privaten und wissenschaftlichen Organisationen ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler Ebene.
  5. Vertretung der Anliegen der Kehlkopflosen in der Öffentlichkeit zur Stärkung und Pflege der sozialen Verantwortung in der Bevölkerung.

Bundesverband der Kehlkopflosen e. V.
Obererle 65
45897 Gelsenkirchen

Telefon: (0209) 592282
Telefax: (0209) 597748 

Legasthenie

Legastheniker lernen Lesen und Schreiben unter erschwerten Bedingungen, obwohl eine ausreichende Intelligenz und manchmal sehr gute Begabungen vorhanden sind. Legastheniker sind oft ein Leben lang aufgrund eingeschränkter Lesefähigkeit und mangelhafter Rechtschreibung in der persönlichen und sozialen Entwicklung benachteiligt. In vielen Fällen kann die Legasthenie durch gezielten Unterricht oder eine fachgerechte Behandlung wesentlich gemildert, in seltenen Fällen vollständig überwunden werden. Die Hilfen sind um so erfolgreicher, je früher die Legasthenie erkannt wird.

Der Übergang in eine Sonderschule für allgemein Lernbehinderte stellt in diesen Fällen dagegen keine Hilfe, sondern eine zusätzliche, massive psychische Belastung dar.

Bundesverband Legasthenie e. V. Geschäftsstelle
Königstraße 32
30175 Hannover

Telefon : (0511) 318738
Telefax: : (0511) 318739

Lernbehinderung

Mehr als 500000 Kinder und Jugendliche gelten in der Bundes republik Deutschland als "lernbehindert". Das heißt z.B. für den schulischen Bereich. sie sind in ihrem Lernverhalten und in ihren Lernmöglichkeiten so schwerwiegend, umfänglich und langandauernd beeinträchtigt, daß vier Prozent eines Jahrgangs unter den Bedingungen allgemeiner Schulen nicht ausreichend gefördert werden können.

Die Lernbehinderung im engeren Sinne ist ein Intelligenzschaden aufgrund einer hirnorganischen Schädigung. Ein sehr großer Teil der Menschen mit Lernbehinderungen hat aber eine normale Intelligenz und ist nur durch ungünstige soziale Verhältnisse oder durch längere Krankheit beeinträchtigt. Durch Frühbetreuung und optimale schulische Förderung kann das Leistungsvermögen angehoben, durch berufsfördernde und soziale Eingliederungsmaßnahmen eine weitgehende berufliche und gesellschaftliche Eingliederung erreicht werden.

Weitere Infos im Internet : Lernbehinderung als Stigma

LERNEN FÖRDERN
Bundesverband zur Förderung Lernbehinderter e.V.
Rolandstraße 61
50677 Köln

Telefon : (0221) 380666
Telefax : (0221) 385954

Lippen-, Kiefer-, Gaumen und Segelspaltenträger

Die in den ersten Wochen der Schwangerschaft entstehenden Fehlbildungen zählen zu den häufigsten überhaupt und haben vielfach - je nach Ausprägung - eine Störung der Atmung und der Nahrungsaufnahme und eine Beeinträchtigung der Gesichtsmimik, des Gehörs und der Sprechentwicklung zur Folge.
Bei frühzeitiger Diagnose und daran orientierten rechtzeitigen Behandlungsschritten können jedoch entsprechend ausgebildete Fachärzte heute bereits in den ersten Lebensjahren optimale Ergebnisse erzielen. Die bundesweit tätigen Kontaktpersonen und -gruppen leisten mit vielfältigem Informationsmaterial Aufklärungs und Beratungsarbeit und bemühen sich um die notwendige Behandlung und Betreuung im medizinischen wie psychosozialen Bereich.

Die Wolfgang Rosenthal Gesellschaft e. V. ist eine Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Lippen-, Kiefer-, Gaumen-, Segelfehlbildungen und vertritt ihre Interessen seit der Gründung im Jahre 1981.

Selbsthilfevereinigung
für Lippen-Gaumen-Fehlbildungen e. V

Wolfgang Rosenthal Gesellschaft
Donaustraße 6,
35625 Hüttenberg

Telefon/Telefax (06403) 5575

Parkinson

Wenn der Löffel zitternd zum Mund geführt wird oder ein Mensch in unserer Umgebung fällt durch eine plötzliche Verlangsamung in den täglichen Verrichtungen auf; wenn er dazu noch leiser spricht, seine Schrift immer kleiner wird und neben Gleichgewichtsstörungen auch noch Situationen hinzukommen, in denen er wie angewurzelt stehenbleibt und sein Blick scheinbar starr ins Leere schaut, dann können dieses die ersten Anzeichen von Morbus Parkinson sein,

Erfahrene Neurologen sind der Meinung, daß diese chronische Krankheit aber schon ca. 5-6 Jahre vor den ersten erkennbaren Symptomen vorhanden ist. Erst wenn der Abbau des körpereigenen Dopamins schon bis zu etwa 70 % fortgeschritten ist, treten die ersten äußeren Anzeichen prägnant hervor. Die Überträgersubstanz Dopamin wird durch eine Stoffwechselstörung des zentralen Nervensystems nicht mehr ausreichend produziert.

Der Patient fühlt sich dann von seiner Umwelt oft missverstanden. Man fragt ihn häufig ob er Alkoholprobleme habe und durch die ständig wechselnden Krankheitsumstände erscheinen die Betroffenen einem nicht informierten Mitbürger als Hypochonder.

Weitere Infos im Internet :
Parkinsonsche Krankheit
Parkinson
Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung, Paralysis agitans)

Die deutsche Parkinson Vereinigung ist eine ständig wachsende soziale Vereinigung mit derzeit 260 Regionalgruppen und Kontaktstellen in sämtlichen Bundesländern. Die Regionalgruppen und Kontaktstellen vor Ort betreuen die Patienten und ihre Angehörigen in Selbsthilfegruppen. Hier wird noch nach dem klassischen Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" gearbeitet. Neben Gruppengymnastik werden Arztvorträge, Gesprächskreise, gemeinsame Fahrten und der Austausch von gegenseitiger Hilfe angeboten.

Deutsche Parkinson Vereinigung - Bundesverband - e.V.
Moselstraße 31
41464 Neuss

Telefon : (02131) 41016/7
Telefax : (02131) 45445

Schwerhörige

Nach einer Studie des Deutschen Grünen Kreuzes aus dem Jahre 1985 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland ca. 14 Millionen Hörgeschädigte. Hierbei sind Hörschäden aller Art erfasst. Alarmierend ist, daß diese Zahl ständig zunimmt.

Der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. (DSB) vertritt als bundesweit arbeitender Interessenverband die Belange schwerhöriger und ertaubter Menschen in sozialer, medizinischer, technischer und rechtlicher Hinsicht. Seine satzungsmäßige Aufgabenstellung sieht deshalb u. a. folgende Schwerpunkte vor.

  • Aufklärung der Öffentlichkeit über Schwerhörigkeit und Ertaubung,
  • Unterstützung gemeinnütziger und rehabilitativer Einrichtungen zum Wohle der Schwerhörigen und Ertaubten.
  • Interessenvertretung im technischen Bereich, z. B. bei baulichen Maßnahmen, Einflußnahme auf hörbehindertengerechte Ausstattung (Kirchen, Konferenzsäle, Schulen, Hochschulen usw.) oder bei der Entwicklung von Hörhilfen,
  • Interessenwahrnehmung im sozialen und rechtlichen Bereich,
  • Einflussnahme im Bereich der Gesetzgebung,
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Hörbehindertenverbänden zwecks Erfahrungsaustausch zum Wohle der Schwerhörigen und Ertaubten.

Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB)
Bundesverband der Schwerhörigen und Ertaubten

Schiffbauerdamm 13
10117 Berlin

Telefon : (030) 2807877
Telefax : (030) 2832980

Tinnitus

Leidet ein Patient unter Tinnitus, nimmt er einen Ton oder ein Geräusch wahr, das objektiv nicht existiert. Diese Töne oder Geräusche sind von anderen Personen also nicht zu hören.

Tinnitus kann in jedem Lebensalter vorkommen:

  • In Deutschland sind etwa acht Prozent aller Erwachsenen betroffen.
  • Durch die stetig zunehmende Lärmbelastung (z. B. in Diskotheken) nimmt aber die Häufigkeit bereits im jugendlichen Alter zu. So sind über fünf Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 29. Lebensjahr von Tinnitus betroffen.

Weitere Infos im Internet :
http://www.angio.de/patinfo/tinnitus.htm
http://www.netdoktor.de/krankheiten/Fakta/ohrensausen.htm

Die 1986 gegründete Deutsche Tinnitus-Liga e.V. sieht sich hier in einer gesellschaftspolitischen Verantwortung. Sie will diese Diskriminierung, auch im sozialen Bereich, beseitigen, teils durch Informationsvermittlung, teils als Lobby. Für die Mitbetroffenen will sie gemeinsam mit ihren 13000 Mitgliedern, 60 örtlichen Tinnitus-Gruppen, einem Netz von 90 Telefon-Partnern, ihrer Zeitung "Tinnitus-Forum" und 500 ärztlichen und nichtärztlichen Therapeuten optimale Hilfsmöglichkeiten schaffen.

Deutsche Tinnitus-Liga e.V.
Postfach 349
42353 Wuppertal
Telefon. (0202) 2465221
Telefax (0202) 4670932

Überaktive Kinder

Wir sind Eltern nahrungsmittelempfindlicher und dadurch hyperaktiver Kinder. Unsere Kinder sind. unkonzentriert, aggressiv, depressiv, schlafgestört, überängstlich, motorisch gestört, Zappelphillip, Klassenkasper, Chaoten, Nervensägen. Wir versuchen unseren Kindern durch eine gezielte Ernährungsumstellung zu helfen, durch möglichst naturbelassene, vitamin- und mineralstoffreiche Kost, Verzicht auf Zusatzstoffe, Konserven, Fertigprodukte usw. Unsere Kinder werden fröhlicher, ruhiger, ansprechbar, leistungsfähiger durch mehr Konzentration.

Wir wollen anderen Eltern den "Einstieg" in die Ernährungsumstellung erleichtem, denn gemeinsam geht es besser. Wir wünschen uns mehr Aufgeschlossenheit und Hilfe von seiten der Schulmedizin und für unsere Kinder mehr Verständnis und Unterstützung durch Kindergarten, Schule und Gesellschaft.

Arbeitskreis Überaktives Kind e.V.
Dieterichsstraße 9
30159 Hannover
Telefon. (051 I ) 3632729
Telefax. (0511 ) 3632772